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Boa Hancock

Aus OnePiecePedia

Kuja-Piratin
Boa Hancock
Boa Hancock
Name in Kanji ボア・ハンコック
romanisiert Boa Hankokku
Heimat Amazon Lily
Zugehörigkeit
Position Kapitän
Ehemaliges Kopfgeld 80.000.000
Teufelskraft Mero Mero no Mi
Erster Auftritt Band 53: Kapitel 516
TV: Episode 410

Die Piratenherrscherin Boa Hancock (jap. 海賊 女帝 ボア・ハンコック, Kaizoku Jotei Boa Hankokku) ist eine berühmte Schönheit und die einzige weibliche Shichibukai. Gleichzeitig ist sie die Herrscherin des Kuja-Stammes, der die Insel Amazon Lily im Calm Belt bewohnt.

Inhaltsverzeichnis

Hancocks Geschichte

Vergangenheit

Hancock wurde gemeinsam mit ihren Schwestern Boa Marigold und Boa Sandersonia im Alter von 12 Jahren durch Sklavenhändlern vom Schiff der Kuja-Piratenbande und mit ihnen zusammen von den Sekai Kizoku als Sklavin gekauft. An diese Zeit erinnert sie noch immer das Mal auf ihrem Rücken, ein Brandzeichen, mit dem alle Sklaven der Aristokraten versehen werden und welches das Wappen der Sekai Kizoku darstellt. Um unterhalten zu werden, wurde Hancock die Mero Mero no Mi gegeben, die sie aß und daraufhin ihre Kräfte erhielt.[1]

Ihre Freiheit gewannen sie wieder, als der legendäre Fisher Tiger, ein Fischmensch mit bloßen Händen die Klippe der Red Line hinaufstiegt und in die heilige Stadt Mary Joa eindrang, um die dort gefangenen Fischmenschen zu befreien.[1]

Einige Zeit später ist Hancock eine gefürchtete Piratin, auf deren Kopf eine Summe von 80.000.000 Berry ausgesetzt ist, als die Weltregierung auf sie zukommt und ihr eine Position als Samurai der Meere anbietet, nimmt sie die zum Schutz ihrer Heimat Amazon Lily an.[2]

Leben nach der Rückkehr

Hancocks Ruf als schönste Frau, deren Schönheit lediglich durch die der Meerjungfrauen übertroffen wird, ist weltweit bekannt.[3]

Als Herrscherin des Kuja-Stammes hat sie unter den Amazonen der Insel Amazon Lily ein hohes Ansehen, das sie nicht nur ihrer Schönheit verdankt, sondern auch der Legende, dass sie und ihre Schwestern einen Gorgonen getötet hätten und daraufhin alle drei mit einem Fluch belegt wurden. Dieser Fluch soll durch ein Mal auf ihrem Rücken erkennbar sein, das einen versteinern lässt, wenn man es erblickt.[4] Doch dient diese Legende lediglich als Tarnung für das Huf der Drachen, dem Siegelzeichen der Sekai Kizoku, das auf dem Rücken der Gorgonen-Schwestern eingebrannt ist.[1]

Momonga muss sich Hancock geschlagen geben.

Kurz nachdem Luffy den Sekai Kizoku Charlos-sei auf der Human Auction niedergeschlagen und einen Angriff des Marine-Admirals Kizaru provoziert,[5][6] erhält Hancock eine Aufforderung von der Weltregierung, nach Marineford zu kommen, um dort die Hinrichtung des vor kurzem gefangen genommenen Portgas D. Ace beizuwohnen und gegen einen Angriff von Whitebeard abzusichern, doch ignoriert Hancock den Befehl. Dies geht soweit, dass Vizeadmiral Momonga vor Amazon Lily vor Anker geht, um sie persönlich abzuholen. Doch als Antwort auf sein Drängen, versteinert Hancock seine Besatzung mit ihren Teufelskräften.[7][8]

Begegnung mit Luffy

Sie kehrt schließlich mit ihrer Mannschaft zur Siedlung der Kuja auf Amazon Lily zurück, wird aber dort mit einem männlichen Eindringling konfrontiert, der schließlich ihr Zeichen auf dem Rücken erblickt, als sie alleine badet. Luffy platzt auf der Flucht vor den anderen Kuja herein und sieht das Zeichen auf ihrem Rücken, welches er mit dem verwechselt, welches Hatchan auf seiner Stirn trägt.[4][1]

Da er gegen ihr Mero Mero Mellow immun zu sein scheint, das Luffy mit Foxys Noro Noro Beam verwechselt, hindert ihn Hancock schließlich mit einem Pistol Kiss an der Flucht, so dass er gefangen werden kann. In der Arena der Siedlung soll dann Luffy zur Belustigung der anderen für seinen Frevel die Insel der Frauen betreten zu haben im Kampf sterben. Doch zuvor bestraft Hancock diejenigen, die Luffy erst in die Siedlung gebracht hatten und versteinert Margerite, Sweat Pea und Aphelandra vor den Augen des versammelten Stammes, dafür, dass sie Luffy retteten.[9]

Gleich als der Kampf um sein Leben beginnt, muss Hancock sowohl mitansehen, wie ihr Schoßtier Bacura von Luffy mit nur einem Hieb niedergestreckt wird, als auch etliche Beleidigungen von „dem Mann“ ertragen, der ihrem Charme anders als die Zuschauer nicht erliegen will. Sie verfolgt schließlich Luffys Kampf mit ihren Schwestern Sandersonia und Marigold, der von ihnen dominiert wird, bis die beiden Luffy dazu bringen, unbewusst sein Haōshoku zu zeigen – die gleiche Haki-Form, die auch Hancock selbst besitzt.[9] Das Blatt wendet sich, als Luffy mit seinem Gear 2 schließlich den Kampf für sich entscheidet und die Kräfte von Hancocks Schwestern gegen sie richtet, und als Sandersonias Rücken entblößt wird, wirft sich Luffy auf ihren Rücken, um ihr Zeichen zu verdecken. Diese Tat rührt Hancock schließlich zu Tränen.[10][11]

Hancocks doppeltes Spiel

Hancock zeigt Luffy ihr Mal.

Hancock stellt Luffy schließlich vor die Wahl: Sie erfüllt ihm einen Wunsch – entweder lässt sie ihn von der Insel bringen, zu einem Ort seiner Wahl oder aber sie nimmt die Versteinerung von den drei Kuja. Zu ihrem Schock und dem ihrer Schwestern gibt Luffy seinen Wunsch auf, die Insel unbehelligt zu verlassen, um Margerite, Sweat Pea und Aphelandra wieder zum Leben zu erwecken. Gemeinsam mit Gloriosa bringen sie Luffy zu Hancocks Palast. Dort erfährt Luffy schließlich von Hancocks Vergangenheit und warum Hatchans Zeichen so ähnlich aussieht wie Hancocks Sklavenmal. Nach dieser Offenbarung und nachdem Hancock erfährt, dass Luffy einen Tenryūbito niedergeschlagen hat, ist sie ebenfalls bereit, ihm auch den Wunsch zu erfüllen, ihn von der Insel zu bringen.[1]

Hancocks Persönlichkeit

Ihren Untertanen gegenüber wahrt Hancock eine große Distanz, die sie auf Arroganz und Kälte aufbaut, aber auch auf ihrem unschuldigen Aussehen. Sie unterstreicht dies vor allem in ihrer besonderen Art, auf andere herabzusehen, indem sie ihren Kopf weit in den Nacken legt und sich nach hinten lehnt.[4]

Ihre Fähigkeiten und Schwächen

Nachdem Hancock zur Belustigung der Weltaristokraten die Mero Mero no Mi aß, wurden ihr die Kräfte verliehen, andere Lebewesen zu versteinern, deren Herzen unrein sind. Dies provoziert sie vor allem mit ihrer absoluten Schönheit, mit der sie alle – egal ob Mann oder Frau – davon überzeugt, ihre schlimmsten Taten zu verzeihen oder eine Bitte zu erfüllen.[8][12][1]

Hintergrundinformationen

  • Hancock spricht in der japanischen Fassung in einer ihr eigenen Art und Weise: Spricht sie von sich selbst, benutzt sie ebenfalls eine veraltete Form わらわ, warawa.
  • Eine ungefähre Vorstellung von Boa Hancock hatte Eiichiro Oda schon einige Jahre vor ihrem Auftritt im Manga. Bereits 1999 erschien eine entsprechend gestaltete Figur auf dem Cover der Weekly Shonen Jump und wurde später im Color Walk 2 erneut abgedruckt. Als die Strohhutbande die Grand Line erreichte, zeichnete Oda alle zu erwartenden Gegner, auf die die Bande irgendwann treffen würde.
  • Während der Familienname Boa von der gleichnamigen Schlange stammt, leitet sich Hancocks Vorname wie der aller anderen Kuja von einer Pflanze ab. Hier verwendete Oda die niedrige Purpurbeere als Namenspatin, eine Schneebeerenart, die auch Symphoricarpos chenaultii „Hancock“ genannt wird.

Anmerkungen und Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 Band 53: Kapitel 521
  2. Band 54: Kapitel 523
  3. Band 50: Kapitel 489; Seite 16
  4. 4,0 4,1 4,2 Band 53: Kapitel 517
  5. Band 51: Kapitel 502
  6. Band 52: Kapitel 507
  7. Band 52: Kapitel 507
  8. 8,0 8,1 Band 53: Kapitel 516
  9. 9,0 9,1 Band 53: Kapitel 518
  10. Band 53: Kapitel 519
  11. Band 53: Kapitel 520
  12. Band 53: Kapitel 518